Hollehof in Unna

Seminare außerhalb des Hollehofs

In Zusammenarbeit mit der Dortmunder Heilpflanzenschule Phytaro www.phytaro.de veranstalten wir im Jahr 2010 folgende Zusatzausbildungen:

 

Ethnomedizin - Das alte Wissen vom Heilen
"Ausbildung in Heimischer Ethnomedizin"

Was man in die Mitte des Bewusstseins erhebt, gewinnt an Präsenz und Daseinskraft, es fängt an stark zu werden und zu leben. Alles, was man vernachlässigt, verliert an Dasein; es wird grau und blass und versinkt im Hintergrund. (Dr. Wolf-Dieter Storl)

Geprägt von unseren eigenen Erfahrungen ist es unser Bestreben, die traditionellen Heilweisen unserer Vorfahren in unsere heutigen Heil- methoden zu integrieren. Dabei ist es uns wichtig, die einzelnen Themen nicht nur als separate Heilweisen zu vermitteln, sondern auch die Verknüpfungen herzustellen, um sie als Ganzes und Einheitliches zu verstehen, umzusetzen und in der heutigen Zeit zu leben.

Unser System krankt an der Anerkennung der jeweiligen individuellen Bedürfnisse. Die Sucht nach Konsum, kreativlosen Computerspielen, das Schüren der Ängste um unsere Existenz mit Gesetzen und Paragraphen oder die Standardisierung der medizinischen Versorgung lassen uns Grenzerfahrungen vermeiden. Grenzerfahrungen, die für das Ausreifen einer Persönlichkeit einfach unumgänglich sind. Dafür muss man nicht unbedingt in die Anderswelt reisen. Oftmals genügt es, wie Dr. Storl es ausdrückt, sich an den Gartenzaun von „Midgard“ zu stellen und zu gucken, was in „Udgard“ so abläuft.

In dieser Ausbildung wird das Wissen um die alten Heilkräuter besprochen, Heilsymbole, Trancetechniken, das Böten (Besprechen) gelehrt und schamanische Heiltechniken ebenso wie „Hellfühlen“ geübt. Um dieses Wissen erst einmal verinnerlichen zu können, zu leben und auch therapeutisch anzuwenden, muss die Einheit des Ganzen erkannt werden. Daher gilt ein Hauptaugenmerk der Ausbildung den spirituellen Grundprinzipien des Heilens, der Psychotherapie der Hildegard von Bingen, der Mythologie und Naturphilosophie, der Humoralpathologie und den Gesetzen von Hermes Trismegistos. In ihrer Gesamtheit stellen sie die Grundlagen eines universellen Verständnisses dar.

Lerninhalte:
  • Geschichte und historischer Verlauf
  • Hermetische Gesetze
  • Einführung in die Humoralpathologie
  • Spirituelle Heilkunde
  • Wahrnehmen und Erspüren von Energien
  • Naturrituale/Signaturenlehre
  • Der spirituelle 7er Rhythmus
  • Das Wesen der Pflanze
  • Arbeiten nach humoralpathologischen Gesichtspunkten
  • Schamanische Techniken
  • Energetisches Arbeiten
  • Einführung in die Grundlagen der Hildegardschen Seelenlehre
  • Ens Paracelsi
  • Jungsche Seelenlehre
  • Spirituelle Lebensgrundsätze der Hildegard von Bingen
  • Böten und Besprechen
  • Gesetzmäßigkeiten der Alchemie, Astrolgische Bezüge
  • Vorchristliche Heilpflanzenkunde
  • Deutung von Naturzeichen
Ausbildungsziel

Das erste Ziel der Ausbildung ist es ein universelles Verständnis der heutigen Medizin mit traditionellen Heilweisen zu verbinden. Der Teilnehmer soll in der Lage sein, ganzheitliche Gesetzmäßigkeiten in der Natur und in der Heilung zu erkennen und im eigenen therapeutischen Wirken verantwortungsvoll umzusetzen, die eigene Wahrnehmung zu verfeinern, offen zu sein für Grenzbereiche und entsprechende Botschaften richtig zu deuten. Stärkung und die richtige Einschätzung der eigenen mentalen Haltung sollen dem Schüler die Möglichkeiten einer geerdeten und somit ausgewogenen gelebten Spiritualität zeigen. Die eigenen sensitiven und intuitiven Fähigkeiten, sowie die eigene Kreativität sollen geübt, erweitert und gestärkt werden.

Begrenzte Teilnehmerzahl
5 Blöcke à 4 Tage (8 U-Stunden pro Tag) mit insgesamt 152 Unterrichtsstunden

Mehr Infos und Anmeldung

Infoabend:

Mittwoch, 17. Februar 2010 um 18.30 Uhr

Termine:

06.-09. Mai 2010

26.-29. August 2010

11.-14. November 2010

2 Blöcke im Jahr 2011

Preis für die gesamte Ausbildung:

1850,- € oder bei Ratenzahlung 18 x 110,- € (1980,- €)

Phytaroschüler erhalten 10% Ermäßigung

Extrakosten:

Fahrt, Übernachtung und Verpflegung im Allgäu bzgl. des letzten Blocks

Seminarort:

Phytaro Dortmund, Hollehof in Unna und Allgäu

 

"Die SignatuJavascript DHTML Drop Down Menu Powered by dhtml-menu-builder.comrenlehre"
erfasst Zusammenhänge, die hinter der Kontur stehen

Die Signaturenlehre ist die Erfassung alles Lebendigen in seiner Morphologie und Form, in Verbindung mit geistig-seelischen Aspekten und Hintergründen, welche in der Kontur zu erkennen sind. Die Wissenschaft befasst sich mit dem Materialismus, die Signaturenlehre erfasst Zusammenhänge, die hinter der Kontur stehen. Die Art der Botanik, wie sie Linné noch ausgebildet hat, erschöpft sich in der Beschreibung der Pflanze. Sie ermöglicht zwar ein äußeres Erkennen und Klassifizieren, führt aber nicht zum Wesen der Pflanzen hin. Die alte Signaturenlehre des Mittelalters zerfiel mit Auftreten von Intellektualismus und Materialismus.

Die neue Signaturenlehre ist methodisch, sie kombiniert mühsam errungene Fähigkeiten aus Imagination, Inspiration und Intuition. Hier stoßen wir oft auf die Erkenntnis, dass wir „verbildet“ sind. Eine Pflanze, welche noch im letzten Jahrhundert nach reiner Signaturenlehre als Krebstherapeutikum erkannt worden ist, ist die Mistel. Rudolf Steiner hat das Verhalten dieses Halbschmarotzers beobachtet, der sich über den ganzen Wirt verbreitet und selbst zu Grunde geht, wenn der Wirt verstirbt. Der Rückschluss zum Krebsverhalten war nicht mehr schwer. Erst in den letzten Jahren sind die Inhaltstoffe der Mistel entdeckt und erforscht worden, die sie seither zu einem anerkannten Ca-Therapeuticum macht. Die Signaturenlehre des Mittelalters hatte eine Treffsicherheit von beinahe 90%. Dies ist höher, als die Rate der wissenschaftlich erprobten Präparate!

Paracelsus schreibt in seinen „Geheimnissen“ unter der Überschrift „Der Arzt“ : Befleißet euch nit, auf der hohen Schule zu lernen, sondern in der Natur. Betrachtet, was für eine Vergeudung von Zeit das sei, daß ihr die großen Schwaderlappen (es folgt eine Aufzählung aller bekannter Autoren von der Antike bis zum Mittelalter), deren Werk eine Schande ist ... Was nutzt euch auch, daß ihr euch befleißigt viel theoretischen Geschwätzes, das doch keinen Arzt macht, sondern ihn zerbricht. Was sucht ihr in der Logik und in eurer Dialektik, die alle dem Arzt zuwider sind und eine Hinderung des Lichtes der Natur? ... Der Arzt soll ein Naturalis (Naturkundiger) sein und solche Dinge wissen, eh er ein Arzt wird.

Einfache Signaturprinzipien sind beispielsweise Betonungen der Pflanzendreigliederung. Eine harmonische Pflanzengliederung hat ein gleichgroßes Funktionsverhältnis von Wurzel zu Blatt und zu Blüte bzw. Frucht.
Ist ein Verhältnis besonders ausprägt, immer zu ungunsten eines anderen, so sollte man sich diesen Pflanzenteil für seine therapeutische Nutzbarmachung näher anschauen. So besteht die Brennnessel aus kleinen Blüten und einer verhältnismäßig kleinen Wurzel in Bezug zum Stängel und Blattwerk. Dieser „Mittelteil“ hat den größten Anteil an therapeutischer Wirkung. Bei der Zaunrübe ist die Wurzel überdimensional ausgeprägt – hier sollte man sich mehr mit dem unterirdischen Teil befassen.

Dem Behandler eröffnen sich bei der Betrachtung der Pflanzen besondere Wahr-nehmungsmöglichkeiten, die kreativ in die Therapie umgesetzt werden können. Die neue Signaturenlehre ermöglicht einen eigenen Zugang zum Wesen der Pflanzen und ihren therapeutischen Wirkungsweisen, in vielen Teilen ist sie der Homöopathie ähnlich.

Mehr Infos und Anmeldung

Termin:

12. und 13. Juni 2010

Preis:

135,- € (incl. Skript und Materialien)
130,- € BDH-Mitglieder
125,- € Phytaro-Schüler

Seminarort:

Phytaro Dortmund

Seminarleiter:

Birgitta Wieneke, Heilpraktikerin
Uwe Schlutt, Heilpraktiker

 

Räuchern mit heimischen Kräutern, Wohnraumenergetisierung

Räuchern ist ein transkulturelles Phänomen und wurde seit jeher für religiöse, magische und medizinische Zwecke verwendet. Die Bewusstseinsveränderung durch Verbrennen von Weihrauch wird z. B noch heute im Himalaja praktiziert.
Pflanzen, die Räucherstoffe liefern, sind fast alle kulturell bedeutsam und galten oftmals als heilig. Zur Räucherung eignen sich jedoch nicht nur exotische Räucherstoffe, sondern auch zahlreiche heimische Pflanzen wie der Beifuss, alle Harze, Holz und Beeren des Wacholders. Räucherstoffe können zur Raumdesinfektion eingesetzt werden, können helfen Krankheiten zu heilen oder deren Ursachen zu vertreiben, helfen gezielte spirituelle Erfahrungen zu machen, wirken bewusstseinsverändernd oder stimmungsverändernd, vertreiben Insekten und vieles mehr.

In diesem Seminar wird schwerpunktmäßig auf die heimischen Räucherpflanzen eingegangen. Das binden von Mariengraszöpfen und das Herstellen einer Räuchermischung hinterlassen nachhaltige Eindrücke.

Grundlage für dieses Wochenende ist nicht nur die praktische Einführung in die Kunst des Räuchern, sondern auch um das vernetzte Denken zu Energiefeldern. Wenn wir davon ausgehen, dass Häuser und Räume eine Art "Schmerzgedächtnis" haben, also eine besondere Art energetisches Feld entwickeln können, wird die Räucherung komplexer. Zur Erfassung des Phänomens gehen wir auch auf den Pflanzenbewuchs um das Haus herum ein.

Das Haus an sich, seine Ahnen und spannende Geschichten runden das Seminar ab.

Mehr Infos und Anmeldung

Termin:

11. und 12. November 2010

Preis:

140,- € (incl. Skript und Materialien)
135,- € BDH Mitglieder
125,- € Phytaro-Schüler

Seminarort:

Phytaro Dortmund

Seminarleiter:

Birgitta Wieneke, Heilpraktikerin

 

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