Philosophie

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Ein Holunder, der Hollebaum, steht im Zentrum unseres Grundstückes. Durch ihn haben wir einen neuen und besonderen Zugang zu alten Geschichten, heimischer Mythologie und Heilkraft erhalten. So wurde die Holle eine Namens- und Segensgeberin für unser Projekt.

In der alten Zeit war der Holunder als Familienbaum in den Alltag der Höfe integriert. Die Menschen sahen ihn als eigenständiges Wesen an. In der Winterzeit wurde an Jul, um den 21. Dezember, dem Baum Brot und Bier geopfert. Die Gebärenden suchten Schutz und vergruben ihre Nachgeburt an der Wurzel. Oft wurde die Holle mit der Göttin Hel in Verbindung gebracht und ein Zugang zur Unterwelt assoziiert. Gleichzeit war der Holunder die Apotheke der Bauern, dessen Heilkraft die gesamte Familie im Jahreslauf stärkte.

In unserer heimischen Pflanzenwelt finden wir viele Gewächse, die uns eine ungeheuere Heilkraft schenken und uns durch spannende Geschichten verzaubern. Auch unsere Nahrungsmittel sind wichtige Spender von Vitalkraft und Lebensenergie  „Der Mensch ist, was er isst“ (Paracelsus).

Viel Wissen um die Verwendung und Verwertung der „Grünkraft“ ist verloren gegangen oder wird durch ein Überangebot von Weltmarktprodukten in den Hintergrund gedrängt. Wir möchten altem heimischen Kulturgut einen neuen und eigenen Raum geben.

Pflanzen und Menschen haben eine besondere Verbindung. Sie erreichen und kräftigen nicht nur unseren Körper, sondern auch unsere Seele.

In Verbindung mit neuem Wissen, Schulmedizin und Erfahrungsheilkunde vermitteln wir alte Energielehren, wie das Rutengehen,  schamanische Heilkunst, Alchemie, Spagyrik und Seelenlehre.